Projekt „Experimentelle Kommunikation" – 2004

 

Im Jahr 2004 trat das Projekt „Experimentelle Kommunikation" von Sandra del Pilar Lilge, Anke Sindermann und Oliver Hoischen in den Mittelpunkt der Förderung des Kulturparlaments. Im Vorfeld des Projektes hatten die Künstlerinnen und der Künstler einen Fragebogen entwickelt, mit dessen Hilfe sie erfahren wollten, wie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kunst sehen und bewerten. Diese insgesamt 150 Fragen oder Meinungen wurden von etwa vierzig Künstlerinnen und Künstlern, die alle mehr oder weniger mit Soest verbunden sind, ausgewertet. Ihre Arbeiten, die als Antworten zu verstehen waren, und die schriftlichen Pendants - mit ganz klaren Zugehörigkeiten, waren am 11.September an zwei Säulen zu sehen, die sich im Eingangsbereich des Rathauses im Vreithof, in der Innenstadt von Soest, gegenüber standen. „Erstmals ist das Kunstwerk als Gesamtheit zu sehen", freute sich Anke Sindermann beim Startschuss zur „Experimentellen Kommunikation". Dann begann die nächste Phase der „Enthüllung". Wie geht's weiter? Wie geht das Publikum mit den Arbeiten um? Bis Mitte des Jahres 2005 standen die beiden Säulen im Foyer des Rathauses. Die Künstlergruppe registrierte dabei gespannt die Reaktionen von Besuchern des Rathauses und die bewusste Interaktion im Austausch mit der Kunst als Teil ihres Gesamtexperimentes.

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