Über uns

Team



Der Verein "Kulturparlament Soest e.V." wurde im Jahr 1999 gegründet, um für Kunst- und Kulturprojekte in Soest Fördergelder bereit zustellen. Im Jahr 2005 hat der Verein darüberhinaus eine ergänzende Kulturstiftung ins Leben gerufen, die Partnerstiftung der Bürgerstiftung Hellweg ist.


Das Kulturparlament sucht keine Sponsoren, sondern das Kapital des Vereins sind seine Mitglieder, die mit 65 € Jahresbeitrag dafür sorgen, dass alle zwei Jahre 5000€ für Kulturprojekte in Soest zur Verfügung gestellt werden können. Über die lokale Kulturförderung hinaus, engagiert sich seit 2006 das Kulturparlament Soest in der Ausrichtung des Wilhelm-Morgner-Stipendiums.

 

Beraten werden wir von Bürgerinnen und Bürger mit Sachverstand aus Kunst und Kultur, die uns zur Seite stehen, um Entscheidungen zur Förderung vorzu-bereiten. Darüber hinaus begleiten wir die Künstlerinnen und Künstler bis zur Realisierung ihres Projektes und geben dabei jede uns mögliche ideelle Unter-stützung. 

Die Mitglieder des Vereins entscheiden jedes Jahr mit, welche lokalen Schwer-punkte der Verein in der Kulturförderung in Soest setzen wird. Anträge zur Förderung können dabei jederzeit an den Verein eingereicht werden.

 

 

 

Neue Idee belebte die Szene

 

Soester Kulturparlament feiert sein Zehnjähriges

 

Zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht – Stipendium


unterstützt

 

12.11.2009 von Bettina Boronowski-Soester Anzeiger

 

SOEST _ Als in den 90er Jahrendas Haushaltssicherungskonzeptin Kraft trat, der Rotstiftangesetzt wurde und dieKultur aus Soest gestrichenzu werden drohte, traten sieauf den Plan – 15 engagierte Bürger, die einen Kahlschlagnicht zulassen wollten.

Sie gründeten das SoesterKulturparlament und brachtenmit einem neuen Konzeptfrischen Wind in die Szene:  Wer dem Parlament beitrittund zahlt, darf nach demokratischerManier mitentscheiden,

welche Kulturprojekte  verwirklicht werden.

 

Mittlerweile besteht das Kulturparlamentseit zehn Jahren,hat 50 Mitglieder undwar wirkungsvoll: Das Gremiumhat maßgeblich dazubeigetragen, dass das Kulturlebenwieder aufblühte. Eshat das Stipendium neu belebtund geholfen, dass Projektewie die „Carmina Burana“-Aufführung realisiert werden konnten.  Das Engagement dieser bisherweit und breit einzigartigenEinrichtung wurde auch mit einem Preis der Heinrich-Böll-Stiftung ausgezeichnet.

Seinem Motto „Fördern,was es sonst nicht gäbe“ istdas Kulturparlament in denvergangenen Jahren durchausgerecht geworden: eineHip-Hop-Performance, dieGerd-Boder-Renaissance, die„Antigone“-Aufführung undanderes – alles wäre ohnedas Gremium vermutlichnicht verwirklicht worden.

Zurzeit unterstützen sie imjährlichen Wechsel ein ausgewähltesProjekt und dasKunststipendium. Aktuell wird das Vorhaben „SoesterVaterlandsallegorien“ derKünstlerin Sandra del Pilargefördert (der Anzeiger berichtete).  Deren Ausstellungwird morgen im Morgner-Haus eröffnet. Gleichzeitig feiert das Kulturparlamentsein rundes Jubiläum.

„Im Mittelpunkt steht natürlich die Ausstellung ,Soester Vaterlands-Allegorien' von Sandradel Pilar“, betont Parlaments-Vorsitzender WernerLiedmann.

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